typisch … Paris la troisième
Bei Paris denke ich noch vor dem Eiffelturm an die U-Bahn-Schächte – an
… diesen speziellen Geruch,
… die langen unterirdischen Gänge,
… die vollen Züge, in welche man sich möglichst schnell reinquetscht,
… die künstlerische Gestaltung der einzelnen Stationen
… viele interessante Menschen
Als ich vor zwei Jahren in Paris war, war die Atmosphäre zum einen aufgrund von Bombenwarnungen angespannt, zum anderen wurde ich stark an die Frankfurter U-Bahn erinnert. Solche Erinnerungen „legen in mir automatisch einen Schalter um“: meine Sensoren sind auf Alarmstufe, ich bekomme Augen im Hinterkopf und habe meine Umgebung immer voll im Blick. Viele negative Erlebnisse haben mich damals gelehrt gefährliche Situationen rechtzeitig zu erkennen.
Um so entspannter war es für mich, dass dieser Schalter nur am letzten Abend in Paris kurz in Bewegung kam, ich ansonsten die U-Bahn voll „genießen“ konnte!
„Tauch“ mit ein:





… in einem der vielen und unendliche langen Treppenhäuser der métro. Beim Treppen steigen verstanden wir plötzlich, warum sich alle anderen in den Aufzug gedrängt hatten. Somit hatten wir uns als Touris geoutet
!
Paris mit meinen Augen
Da ich nicht das erste Mal in Paris war, habe ich mich beim Fotos machen nicht nur auf die Sehenswürdigkeiten konzentriert …
Wir waren im FIAP – Foyer International d`Accueil de Paris, einer internationalen Herberge mit Tagungsräumen, PC-Pools, Bar, etc untergebracht. Zeitgleich waren mehrere Schulklassen aus Amerika, England, Spanien und Frankreich dort. Nachts war es dementsprechend laut. Mein Fazit angesichts dieser Situation: Lehrer und Sozialpädagogen haben einen schweren Job
. Das haben meine Schwester, welche Lehrerin ist und ich nun einmal aus der Außenperspektive mitbekommen – solch ein „mitleidiger Blick“ auf die Pädagogen tut dem eigenen Herzen richtig gut …
Unser Blick aus dem Zimmer:



Erbsen auf halb sechs?
Nein, sondern Kaffee um 23.25 Uhr! Ich will heute (Nacht) noch die eine Transkribtion abschließen … freaky, ich weiß, doch muss ich nun vorwärts kommen. Die Zeiten des Verschiebens sind vorbei! …
cinq jours à Paris …
Anlässlich eines Forschungsprojektes zum Einfluss von deutsch-französischen Austauschprogrammen auf die Lebensläufe der einzelnen Teilnehmer, war ich letzte Woche mit meiner Sis in Paris. Mehr Fotos und Geschichten werden folgen …
Diplomarbeit – zuhören
Dieses Gedicht habe ich nach den zwei Interviews aufgeschrieben, welche ich mit zwei Müttern für meine Diplomarbeit geführt habe. Ihre tragischen Lebensläufe haben mich nicht so sehr belastet, als viel mehr die Tatsache, dass ihnen kaum jemand zuhört. Dieser Gedanke hat mich die ganze darauf folgende Woche bewegt und auch geschmerzt. Auffangen konnte ich meine Gefühle in folgenden Zeilen:
- Als Tränen auf meinen Wangen -
Geflüstert – die Worte ihres Herzens
versteckt hinter trüben Blicken
Geflüstert – die Worte ihres Herzens
gestochen scharf wie ein Messerstich
Geflüstert – die Worte ihres Herzens
geprallt gegen taube Ohren
Geflüstert – die Worte ihres Herzens
für viele ungehörte Stimmen
Geflüstert – die Worte ihres Herzens
als Tränen auf meinen Wangen
sarita´s world
Hey ihr,
nachdem der WG-Blogg eingeschlafen ist, bzw. keinen Nachwuchs gefunden hat, habe ich mich für einen eigenen Blogg entschieden. Angesichts dessen, dass ich durch den Abschluss meines Studiums kaum noch Zeit habe alle meine Fernbeziehungen ordentlich zu pflegen, will ich euch mit diesem Blogg die Möglichkeit geben, in meinen Alltag zu schauen. Ich ahne schon, dass ich wahrscheinlich Nachts, nach einem anstrengenden Tag in der Bibo nen kurzen Kommentar hinterlasse und mich natürlich auch über Kommentare von euch freue.
In diesem Sinne: ich habe euch nicht vergessen – weiß, dass ihr euch mehr über Emails, Anrufe und handgeschriebene Briefe und Karten freuen würdet – doch bevor alle Stricke reißen, soll dieser Blogg ein Fenster zu meiner Welt sein.
