Das Rennen geht weiter ….
und ich starte morgen offiziell in die siebte Krankheitswoche. Komisches Gefühl. Auf der einen Seite genieße ich diese Tage, die nicht geplantem Urlaub gleichen, voll von Gammeln und Jugendarbeit sind, auf der anderen Seite sind sie so zäh wie ein ausgekauter Kaugummi … die Struktur und Disziplin des Alltags fehlen und engagiere ich mich zu stark, so melden sich die Schmerzen wieder.
Trotzdem ist es eine der besten Übungen geduldig zu sein und das Leben so zu nehmen, wie es kommt – vor allem mit Zufriedenheit. Gar nicht so einfach.
weiter gerockt
Den fehlenden Einträgen der letzten Monate zu urteilen, ist in meinem Leben nichts passiert … Dieser Eintrag soll das ein klein wenig gut machen. An Pfingsten war ich mit meiner Dresdner Jugend auf der Pfijuko in Wiedenest. Unten stehend seht ihr ein Teil der Meute, welche mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen ist …
Aufregende Welt der Sozialpädagogen
Ich freue mich gerade über meine erste Festanstellung, welche ich seit gestern mit einer Halbtagsstelle als Familienhelferin und Einzelbetreuerin habe.
Da ich diese Woche schon zwei Mal auf Arbeit war, bewegt mich gerade ganz viel. Inzwischen habe ich die erste Welle großer Inkompetenzgefühle hinter mir und freue mich auf die Stelle und Familien, welche ich kennenlernen werde. Ich hoffe, dass ich meine neue Rolle gut ausfüllen werde. Es ist auch ein ganz neues Gefühl nicht mehr Praktikantin oder Studentin zu sein, sondern als Diplom-Sozialpädagogin vorgestellt zu werden
. Manchmal blicke ich jedoch noch wehmütig auf die kuschelige Rolle der Studentin zurück.
Aufregende Welt der Sozialpädagogen, ich komme …
Vater-Sohn-Beziehung …
Mein Chef hat mich heute auf einen Video bei GodTube aufmerksam gemacht, welche die faszinierende Geschichte eines Vaters porträtiert, der mit seinem behinderten Sohn den Triathlonwettbewerb Ironman gemeistert hat.
Lasst euch mit beeindrucken:
http://www.godtube.com/view_video.php?viewkey=8cf08faca5dd9ea45513
Merkmal akuter Diplomarbeitsneurose
Heute Mittag habe ich ganz stolz folgenden Satz zusammengebastelt und mich 2h später selber nicht mehr verstanden:
„Wird davon ausgegangen, dass dem menschlichen Prozess des Elternwerdens eine Grundfähigkeit zur Erziehung zugrunde liegt, welche durch die eigene Sozialisation verstärkt wird, kann davon ausgegangen werden, dass die Grundlagen zur Erziehung des Kindes vorhanden sind.“
Ich glaube, das ist wohl der beste Beweis, dass ich mitten in meiner Arbeit stecke und kurz vorm Versumpfen bin – allerdings noch ziemlich motiviert
.
Wieder zu Hause
„Sarah, du bist unsere neue Biotonne!“
Bei dieser Aussage habe ich mich zwar nicht sehr willkommen gefühlt, doch war ich mir sehr sicher, dass ich zu Hause angekommen war. Ach ja, die Familie hat sich nicht groß geändert. Mit diesem Satz wollte mir mein Bruder beim ersten gemeinsamen Abendessen kundtun, dass ich das neue „Reste-Schweinchen“ bin
. Auf der einen Seite war mein „kleines Ego“ beleidigt, doch konnte ich ein Schmunzeln nicht unterdrücken. „Die neue Biotonne, na hör mal!“
Nun bin ich mal gespannt, was mich sonst noch so in der Woche erwartet, während ich zu Hause bin.
Da soll mal noch ener kloar ckommen …
… Ich sitze an der letzten Interviewtranskription, das Fenster im Rücken und bekomme gar nicht mit, wie es angefangen hat, dicke Flocken vom Himmel zu schneien. So was Verrücktes – da konnten wir am Samstag noch im Pullover an der Elbe sitzen und nun steigen meine Hoffnungen auf einen Tag auf dem Snowboard wieder
. „Da soll ma noch ener kloar ckommen!“
Ich konnte es wie üblich nicht lassen einen kurzen Freudentanz vor meinem Bett zu machen und folgende Liedverse aus meiner Kindheit zu singen:
„Es schneielät, es beielät,
es gaht en chüähle Wind.
D`Meitschi legät d`Händsche a
und d`Buäbe laufet gschwind!“
noch mehr Frühling :)
Auf den ausdrücklichen Wunsch meiner Schwester gibts jetzt noch zwei Fotos von Romy. Ja, das ist sie … was wäre Dresden ohne sie! Sie verreist zwar gerne, doch ist und bleibt Dresden ihr Rückgrat. Falls ihr eine kompetente Stadtführerin sucht oder mehr über Sabine Ball oder Dresdner Kids und Jugendliche erfahren wollt, seid ihr bei ihr an der richtigen Adresse.


Frühling am Elbufer
Nachdem ich diese Woche kräftemäßig ziemlich an meine Grenzen gekommen bin, hat dieser Nachmittag mit meiner Freundin Romy an der Elbe sehr gut getan. Ja – in Dresden erwacht langsam der Frühling. Dies motiviert mich, nen weiteren Abend in meine Diplomarbeit zu investieren. Das letzte Interview wartet darauf transkripiert zu werden.







